Adobe Shockwave verabschiedet sich im April

Bye bye, Animationen der Jahrtausendwende

Fast schon nebensächlich gab Adobe (Photoshop, Illustrator, etc.) bekannt, dass nach dem Flash Player und Muse CC nun auch Shockwave eingestampft wird. Dabei soll dies bereits mehrere Jahre über einen langen Prozess bereits eingeläutet worden sein und hinterlässt viele Erinnerungen aus einer Zeit, in der Gif’s out, Cliparts nur noch für Powerpoint nutzbar und die skurrilsten Navigation-Animationen ihren Weg ins World Wide Web fanden.

Stichtag variiert nach Lizenz

Am 09. April 2019 soll es passieren. Kunden mit einer EULA-Vertriebslizenz haben wahlweise bis vollständigen Ablauf ihres Vertrags Zeit und Unternehmenskunden erhalten Support bis 2022. Es ist also für die Big Player des Shockwave noch ein wenig Luft.

Was heißt das nun für den Einzelhändler bzw. Selbstständigen, der vor Jahren seine Internet-Seite über Nächte hinweg mit Shockwave erstellte und keine großartige Lizenz mehr besitzt? Die Antwort ist: Handeln! Sonst wird Ihre Website womöglich mit unschönen Errors bestückt sein. Idealerweise bauen Sie eine komplett neue und moderne Website – wer nämlich noch mit Shockwave eine Seite betreibt, hat die letzten 10-15 Jahre verschlafen.

Alternative: Neue Programme lernen oder gestalten lassen

Mit dem Abgang von Shockwave rücken natürlich auch Alternativen ins Rampenlicht, beispielsweise Adobe Animate (besonders gut geeignet für viele Medien), Adobe XD (kostenloser Website-Builder) oder auch Adobe Dreamweaver (einfache Codierung und schneller Aufbau). Doch jedes Tool braucht seine Einarbeitsungszeit, also überlegen Sie sich am Besten vor der Installation der Alternativen, wie Sie vorgehen möchten. Letztlich ist es aber wohl am Besten, wenn Sie diese Arbeit in die Hände einer gut gewählten Agentur legen – ob nun Hirschgeweyh oder eine Andere, hauptsache Sie haben keine Errors.